Funktionsweise

Vier Bausteine.
Kein Projekt.

Ein Container bei Ihnen oder in der EU-Cloud, ein read-only Service-User auf der IBM i, WireGuard dazwischen. Einrichtung in Tagen, nicht Monaten — und an Ihrem Kernsystem ändert sich nichts.

Architektur

Der Weg einer Kundenmail.

Vom Eingang bis zum freigabefertigen Entwurf vergehen Sekunden. Jeder Baustein hat eine klar begrenzte Aufgabe — und klar begrenzte Rechte.

Outlook

Shared Mailbox (z. B. auftrag@ihr-haus.de), angebunden über Microsoft Graph. Der Agent liest Eingänge und legt Entwürfe ab — mehr nicht.

bleibt wie es ist

Agent-Service

Ein Service, ein Container. Erkennt den Mailtyp, entscheidet, welche Nachschlagen nötig sind, formuliert den Entwurf samt Quellenblock.

arbeitet unsichtbar

Query-Katalog

Feste, von uns und Ihrer IT geprüfte Abfragen — verbunden über Mapepire (TLS). Der Agent wählt aus dem Katalog, er schreibt nie eigenes SQL.

SELECT-only

IBM i · Db2 for i

Ihr Kernsystem, Ihre Daten, Ihre Logik. Zugang ausschließlich über einen read-only Service-User mit minimalen Rechten.

bleibt unangetastet

Ablauf

Was zwischen Eingang und Freigabe passiert.

Sechs Stationen, komplett protokolliert. Mails, die der Agent nicht sicher zuordnen kann, bleiben unangetastet liegen — mit einer Triage-Notiz für Ihr Team.

Station 1Eingang. Eine Kundenmail erreicht das Auftragspostfach. Microsoft Graph meldet sie dem Agent-Service in Echtzeit.
Station 2Erkennung. Der Agent klassifiziert: Statusanfrage, Preis-/Verfügbarkeitsanfrage oder Stammkunden-Bestellung. Alles andere — Reklamationen, Neukunden, Unklares — wird nicht beantwortet, nur markiert.
Station 3Nachschlagen. Für den erkannten Typ zieht der Agent die passenden Abfragen aus dem Katalog: Auftragsstatus, Tourtermin, Bestand, Kundenpreis — live und read-only aus der AS/400.
Station 4Entwurf. Die fertige Antwort landet als Entwurf im Postfach — mit internem Quellenblock: welche Daten, welcher Stand, wie sicher sich der Agent ist.
Station 5Freigabe. Ihr Sachbearbeiter prüft, ändert bei Bedarf, klickt Senden. Bei niedriger Sicherheit gibt es keinen Entwurf, sondern eine Triage-Notiz.
Station 6Protokoll. Mail, Nachschlagen, Entwurf, Entscheidung — alles landet im Audit-Log. Daraus entstehen die Kennzahlen, an denen wir uns messen lassen.

Autonomie-Stufen

Der Agent bekommt genau so viel Verantwortung, wie er sich verdient hat.

Jede Stufe hat messbare Kriterien. Sie entscheiden, wann die nächste kommt — oder ob überhaupt.

Stufe 0

Schattenmodus

Entwürfe landen in einem internen Ordner. Niemand außer Ihnen sieht sie — wir messen nur die Trefferquote.

Stufe 1 · Sie starten hier

Entwurf + Freigabe

Fertige Antworten im Postfach, Ihr Team prüft und sendet. Das Produkt — ab Pilotwoche 3 im Echtbetrieb.

Stufe 2

Selektiver Auto-Send

Routineanfragen bekannter Kunden gehen bei hoher Sicherheit automatisch raus — als KI gekennzeichnet.

Stufe 3

Write-back

Die Bestellung aus der Mail wird als Auftrag angelegt — über Ihre bestehenden Programme, mit Freigabe davor.

Stufe 4

Weitere Kanäle

Telefon, Reklamation, Einkaufspostfach — dasselbe Muster, dieselben Leitplanken.

Betrieb & Technik

Die Fakten für Ihre IT.

Alles, was Ihr Administrator vor dem ersten Gespräch wissen will — ohne Marketingfilter.

BereichSo ist es gelöst
DeploymentEin Docker-Compose-Stack auf einer VM — bei Ihnen im Haus oder auf einer dedizierten EU-Cloud-Instanz. Verbindung zur IBM i per WireGuard. Kein Kubernetes, keine GPU, keine neue Plattform.
Outlook-AnbindungMicrosoft Graph API auf eine Shared Mailbox, per Admin-Consent auf genau dieses eine Postfach beschränkt. Der Agent liest Eingänge und legt Entwürfe ab — private Postfächer bleiben unerreichbar.
IBM-i-ZugangMapepire (TLS, Port 8076) mit einem read-only Service-User, der nur auf die benötigten Dateien Leserechte hat. Fallback: ODBC mit Exit-Programm-Absicherung.
KI-ModelleClaude-Modelle über AWS Bedrock mit EU-Inference — Ihre Mails und Stammdaten verlassen den EU-Datenraum nicht und trainieren keine Modelle.
KundenspezifikIhr Schema — ob ML Steeb, COMET, SoftM oder Eigenentwicklung — lebt in einer Mapping-Datei, die Ihnen gehört und mit dem System dokumentiert wächst.
EinrichtungAnbindung und Mapping in Tagen. Der Pilot läuft nach vier Wochen im Echtbetrieb — gemessen an vorab definierten Abnahmekriterien.

Nächster Schritt

Sehen, was der Agent in Ihrem Postfach leisten würde.

Ein Erstgespräch — 60 Minuten, kein Pitch, keine Verpflichtung. Danach wissen Sie, ob der Agent zu Ihrem Haus passt.

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